Über Mich

Kurzvorstellung

 

Ich bin NINO MAR SELIZ, lebe und arbeite in Berlin in eigener barrierefreier Praxis im Stadtteil F’hain.

Ich sehe und verstehe mich als Bodynaut* – heißt ganz konkret: ich erforsche konsensbasiert somatisches Potenzial von menschlichen Wesen sowie das leibliche Gedächtnis des Körpers.

Daneben bin ich auch systemischer Taucher – heißt ganz konkret: ich tauche zwischen und durch die Systeme von Herkunftsfamilien, gesellschaftlichen Realität_en, Normen, Tabus und Herausforderungen und suche Perlen. Lass uns zusammen tauchen, suchen und forschen.

du weißt am besten was gut für dich ist
– ich unterstütze dich dabei.

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Ich verstehe mich als systemischer Berater und somatischer Begleiter. Mein Ansatz ist körperorientiert, ich arbeite auch therapeutisch und unter anderem mit der Methode sexological Bodywork.

Verkoerperung heißt für mich, sowohl den eigenen Zugang zum Koerper-sein zu etablieren, zu stärken, zu kultivieren, Selbstliebe und Selbstannahme zu üben, als auch sich mit Projekten, Ideen und Wünschen verkoerpert zu identifizieren. Verkoerperung also sowohl im inneren als auch im äußeren Kontext.

Unter anderem bin ich seit dem Training 2017 Mit-Entwickler des Institutes für somatische Bildung, Sexualität und Körperarbeit Berlin (ISB Berlin: www.isbberlin.com)

persönlicher Hintergrund

1983 bin ich geboren, aufgewachsen in der Nähe von Nürnberg (Deutschland). Seit 13 Jahren lebe ich in Berlin und bin Bezugsperson für ein zauberhaftes 7-jähriges Wesen in einem Regenbogenfamilien-Zusammenhang.

Vor ca. 12 Jahren ist mir sehr deutlich bewusst geworden, dass es nicht ausreicht, nur dem Kopf und den Gedanken zu lauschen und da das Vertrauen zu suchen. Wenn ich meinem Körper Raum gebe, lausche, was mir mein Körper sagen möchte, dann kann ich viel an Vertrauen, Verbindung und Empowerment-Gefühlen gewinnen. Durch diese Erkenntnis habe ich begonnen, mich meiner Kopf-Körper-Verbindung auf eine sehr achtsame, bewusste Art und liebevolle Weise zu nähern. Vor ca. 9 Jahren hatte ich eine große Krise in meinem Leben. Dadurch habe ich vieles verstanden und lerne immer mehr. Mein Leben hat sich deutlich verändert und meine Lebensqualität ist durch Körperarbeit generell, und im Besonderen in den den letzten 4 Jahren durch sexological bodywork, enorm gestiegen.

​Seitdem bin ich überzeugt, dass Veränderung möglich ist und dass es wichtig ist, den eigenen Körper kennen zu lernen, sich zu verbinden, sich dem Körpergedächtnis aufmerksam und liebevoll zu widmen, den eigenen Körper und Gefühle selbstbestimmt annehmen zu lernen und Transformation_en zu erlauben und geschehen zu lassen.

Es liegt mir sehr am Herzen einen Transformations-Raum für Menschen zu öffnen, zu gestalten und zu halten.
Ich persönlich habe Erfahrung mit der Transformation von transgenerationalen Traumata.

Erfahrungen auf somatischer Ebene

seit 2020: Assistenztrainer für die Methode sexological bodywork ISB Berlin, sowohl in Einführungskursen als auch in der Gesamtausbildung.

2019: Sexological Bodywork Training, Berlin, in Kooperation mit dem Institute of Somatic Sexology, Australia unter der Leitung von Deej Juventin und Uma Ayelet Furman

Somatische Pädagogikausbildung, Teil B, Somatische Akademie Berlin, zertifiziert im Juli 2020

2018: Sexological Bodywork Training, Level 2, Berlin

Facilitator für Embodiment-Struktur zur Begleitung des Trainings

2017: Sexological Bodywork Training Berlin

2016 und vorher: somatische Basisausbildung an der somatischen Akademie Berlin
*Stretch – community Veranstaltungen und Workshops
*Erfahrungen mit Contact Improvisation seit ca. 10 Jahren
*kleinere und größere Schauspielworkshops (emotionales Theater, Forumtheater, Clownerie, Performance)
*Bodyworkgruppe seit 2012, 2x monatlich in einem trans*queeren Kontext
*Reclaiming Sexuality Workshop by Kitty May (2015)
*diverse andere Workshops/Camps/Festival rund um Körper, Körperpolitiken, Queer-Feminismus
*Körpertherapie (2012-2013)
*sexogical Bodywork-Sessions
*Radikale Therapie (körperbasiert) seit 3 Jahren


Systemische Ausbildung: Systemischer Berater und Therapeut (Systemisches Zentrum – wispo AG, Zertifizierung DGSF (Antragsphase)

heute: biete ich mit meinem eigenen koerperorientierten Ansatz bestärkende Sitzungen an, zu Themen rund um Identität, Körper_lichkeit, Beziehungen und Sexualität

Was ich durch meine bisherigen Erfahrungen gelernt habe

Ich habe gelernt, dass Veränderung, Lebendigkeit und Annahme möglich ist, dass alle Menschen doch häufig mit ähnlichen Themen und Gefühlen (meistens zu lange einsam und isoliert beschäftigt zu sein scheinen) und das community möglich macht, dass es eine gemeinsame Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Verhältnissen geben kann und wir lernen können gemeinsam etwas zu verändern (social justice).

Ich habe gelernt, dass alle Menschen viele Fähigkeiten und Ressourcen in sich tragen und diese meist durch Sozialisation/Strukturen/Verhältnisse etwas verschüttet werden können und es möglich ist, diese wieder zu befreien und Menschen so in ihre Selbstermächtigung zu begleiten.

Ich habe gelernt, dass Machtverhältnisse in der Persönlichkeitsentwicklung eines Menschen traumatisierende Spuren hinterlassen können.

Darüber hinaus habe ich gelernt, dass mensch bei sich selbst anfangen kann, was zu verändern, damit auch andere für sich selbst etwas verändern können.

Außerdem bin ich überzeugt, dass in einem möglichst achtsam-bewussten & (möglichst) sicheren Raum, achtsame Veränderung und Transformation stattfinden kann.

weitere Erfahrunge, die einfließen

Gruppenerfahrung, community-Erfahrung, Auseinandersetzung mit Sozialisationsmechanismen und Machtverhältnissen, Gender, Mustern, Zuschreibungen und damit ein Bewusstsein darüber/Umgang damit, Regenbogenfamilienrealitäten, Aufmerksamkeit, Kommunikations-skills, systemische Grundhaltung, Wohlwollen

Neugierig geworden, dann melde dich bei mir: info@verkoerperungsatelier.com