Embodied systemic Counselling

Wie ich dir begegnen möchte

Ich möchte dich lieben, ohne dich einzuengen.
Ich möchte dich wertschätzen, ohne dich zu bewerten.
Ich möchte dich ernst nehmen, ohne dich auf etwas festzulegen.
Ich möchte zu dir kommen, ohne mich dir aufzudrängen.
Ich möchte dich einladen, ohne Forderungen an dich zu stellen.
Ich möchte dir etwas schenken, ohne Erwartungen daran zu knüpfen.
Ich möchte von dir Abschied nehmen, ohne Wesentliches versäumt zu haben.
Ich möchte dir meine Gefühle mitteilen und dich nicht für sie verantwortlich machen.
Ich möchte dich informieren, ohne dich zu belehren.
Ich möchte dir helfen, ohne dich zu beleidigen.
Ich möchte mich um dich kümmern, ohne dich ändern zu wollen.
Ich möchte mich an dir freuen – so wie du bist.
Wenn ich von dir das Gleiche bekommen kann, und dir das geben kann,
dann können wir uns wirklich begegnen und uns gegenseitig bereichern.

Zitat von Virgina Satir

Ansatz

In systemischen Beratungs und Therapiesitzungen / Sessions biete ich an, ein Individuum nicht losgelöst von seinem_ihrem Kontext zu begleiten. Der Kontext kann sein: Herkunftsfamilie, Partner_Innenschaft, Wahlfamilie, Wohnzusammenhang, Arbeitskontext, Gesellschaft, Freund_Innenschaft usw.

Die Idee hinter dem Ansatz ist, Dynamiken, Konflikte und Situationen kontextbezogen, wohlwollend und lösungsorientiert zu betrachten und darin mögliche Zusammenhänge zu finden und diese durch eine komplexe Betrachtungsweise zu transformieren.
Dies unterscheidet sich stark von dem linearen Menschenbild und ist angelehnt an ein humanistisches Weltbild, welches davon ausgeht, dass der Mensch an sich sozial, an Verbindung und Verantwortung interessiertes Wesen, an Wachstum und Lebendigkeit orientiertes Wesen ist, welches geliebt, gehört und gesehen werden möchte und auch bereit ist, dies zu geben. Durch Erfahrungen gerät dieser Ansatz meist ins Wanken und Menschen lernen Verhaltensweisen, die dem Schutze dienen und auf einer zwischenmenschlichen Ebene nicht sehr förderlich sein können.

In einem System, welches uns sowohl positiv als auch negativ beeinflussen kann und Aktionen und Reaktionen hervorruft, agieren wir täglich und manchmal so, dass es uns nicht gut damit geht. Eingefahrene Verhaltens- und Handlungsmuster, sowie Glaubenssätze haben ihren Ursprung und können transformiert werden.

Durch den Einsatz von diversen Methoden (z.B. Imaginationsübungen, Bildkarten, Brett-, Symbol- oder Stuhl -Aufstellungen) können Situationen, Anteile oder Personen aufgestellt bzw. komplex betrachtet werden. Auch Genogrammarbeit kann Teil der Arbeit sein. Ich beziehe Machtverhältnisse/gesellschaftliche Strukturen in meine Betrachtungsweise mit ein.

Angebot

  • In Sitzungen / Sessions erarbeiten wir gemeinsam Strategien und Lösungen, wobei Gefühle Anerkennung finden können und auf Impulse und Lichtblicke geachtet wird, Ressourcen und Stärken gefunden werden, die zu einer Transformation im Handeln führen können.
  • Ich unterstütze und begleite vor/während/nach Krisen-, Konflikt-, Veränderungs- und Stress-Situationen – koerperorientiert, gefühlsfokussiert, lösungsorientiert, traumainformiert, effizient und transformativ durch einen vertrauensvollen Raum, der diverse Blickrichtungen auf ein Individuum hat und gesellschaftliche Positionen, inkl. Marginalisierungen mit einbezieht.
  • Tiefergehende Prozessbegleitung
    – zu den Themen Beziehung_en, Sexualität, Körper, Identität
    – in Veränderungsphasen des Lebens durch Geburt, Tod, Migration
    – in Übergängen, wie Transition, Schwangerschaft, Menopause, Operation
  • In 60 bis 90-minütigen systemischen Begleitsitzungen unterstütze ich Einzelpersonen, Paare, Familien (Schwerpunkt auf nicht-normative Familien wie Regenbogenfamilien, Adoptivfamilien, Patchworkfamilien usw.), Teams, Mitbewohner_Innen auf dem Weg zu neuen Lösungen und Handlungsoptionen mit sich selbst und im Miteinander.